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Rennkalender für 2021 nimmt Fahrt auf

Drexler Automotive Formel Cup

Wie in den vergangenen Jahren hat der Drexler Formel Cup sieben Rennveranstaltungen im Visier. Dabei steht es außer Zweifel, die Corona Pandemie wird in der Planung für 2021 wohl der bestimmende Faktor bleiben.“Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir fünf Veranstaltungen untersetzt und sind mit weiteren Rennstrecken im Gespräch“, sagt Koordinator Franz Wöss. Die Saison könnte ähnlich schwierig wie die letztjährige verlaufen. 2020 hat der Drexler Formel Cup mit Unterstützung der Veranstalter, aber auch der Teilnehmer und Sponsoren sechs Rennwochenenden über die Bühne gebracht. Erinnert sei an die Tatsache, dass es einige Rennserien in Europa gab, die viel härter von Corona beeinträchtigt wurden. Der Saisonauftakt in diesem Jahr ist für das letzte Märzwochenende in Mugello (ITA) geplant. Danach geht es Anfang Mai nach Monza (ITA). Ende Mai ist man auf dem Red Bull Ring (AUT) zu Gast. Der Salzburgring (AUT) wird Mitte Juni folgen. Schon Traditionsgemäß will man am ersten Septemberwochenende in Brünn (CZE) fahren.“Wir sind weiterhin mit dem Hungaroring, Spa, Hockenheim, Lausitzring und Most im regen Austausch, um noch zwei Rennwochenenden fixieren zu können“, meint Franz Wöss. Die bereits fest stehenden Rennstrecken beeindrucken durch ihre Attraktivität. Mit Mugello, Monza und dem Red Bull Ring sind allein drei Formel-1-Pisten dabei. Konzeptionell wird der Drexler Formel Cup weiter mit der F2000 Italian Formula Trophy und der FIA CEZ zusammen spannen.

Termine 2021
28.03.2021 Mugello / ITA
02.05.2021 Monza / ITA
23.05.2021 Red Bull Ring / AUT
13.06.2021 Salzburgring / AUT
05.09.2021 Brünn / CZE
(zzgl. noch 2 zu bestimmende Termine)

RS.27.01.2021
Presse Drexler Formel Cup

Frohe Weihnachten

Weihnachtskarte 2020

Liebe Motorsportfreunde,

ein für alle sehr schwieriges Jahr geht zu Ende.
Wir wünschen Euch ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr,
sowie beste Gesundheit und viel Erfolg in der Saison 2021.

Herzlichst

Drexler-Automotive Formel Cup

Franz Wöss, Arnold Graier, Rolf Schindler, Dirk Hartung

Zahlen und Fakten im Coronajahr

Drexler-Automotive Formel Cup

Als die Corona Pandemie Ende März diesen Jahres sich auch in Europa ihren Weg gesucht hat war neben dem normalen öffentlichen Leben in den Ländern auch der Motorsport betroffen. Zahlreiche Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen waren die Folge. Keiner wusste im Frühjahr wie es weiter geht. Alle hofften auf Besserung oder gar Entwarnung. Doch die Pandemie sollte uns bis zum heutigen Tag begleiten. Der ursprünglich auf sieben Veranstaltungen angesetzte Terminkalender im Drexler Formel Cup wurde auf Grund der Absage der Rundstrecken-Trophy am Red Bull Ring auf sechs Wochenenden reduziert. Nach dem Ende der Saison kann man feststellen, dass der Drexler Formel Cup ganz gut durch das Motorsportjahr 2020 gefahren ist. Die Hygiene - und Infektionsbestimmungen in den einzelnen Ländern machten dem Motorsport insgesamt stark zu schaffen. Die Teilnehmerzahlen in den Serien gingen teilweise zurück, auch die wirtschaftliche Lage vieler mittelständischer Unternehmen zwang diese zu einem Sparkurs. Sponsorengelder wurden gekürzt oder gar ausgesetzt. „Nach dem Finale in Monza können wir mit dem Blick auf die Saison sagen, dass es ein schwieriges Jahr war. Unser Dank gilt den Teams und Piloten, sowie den Sponsoren, die uns in die Lage versetzten diese nicht einfache Saison so durch zu ziehen. Das gilt ebenso für die Veranstalter, die mit Hilfe der Behörden vor Ort versucht haben, das bestmöglichste für die Durchführung von Motorsportveranstaltungen heraus zu holen, auch wenn es manchmal den Anschein hatte, dass uns irgendwie Chaostage ins Haus stehen“, sagt Koordinator Franz Wöss. Insgesamt waren 27 Piloten aus 10 Nationen in den fünf Wertungsklassen am Start. Das unterstreicht den Stellenwert des Drexler Formel Cup.

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Erster Laufsieg für Thomas Aregger

Drexler Automotive Formel Cup – Monza (ITA)

Mit zwei turbulenten Rennen endete in Monza die Saison zum Drexler Formel Cup. Zusammen mit der Top Jet F.2000 Italien Trophy präsentierte man sich beim Finale mit einem Feld von über 30 Formelboliden. Ausgerechnet in Monza machte sich Thomas Aregger (Franz Wöss Racing)zum Abschluss mit seinem ersten Formel- 3-Sieg das schönste Geschenk. Der bereits als Vize-Champion feststehende Schweizer profitierte im 1.Lauf vom Ausfallpech seines Landsmannes Sandro Zeller (Jo Zeller Racing). Er steuerte in Runde sieben die Boxen auf und nahm das Rennen danach nicht wieder auf. Eine längere Safety-Car-Phase hatte das Rennen durch einander gewirbelt, weil ein Formel 4 Öl auf der Piste verteilt hatte. Hinter Thomas Aregger platzierten sich mit Andrea Benalli (Pure Sport) und Marco Minelli (AM Sport)zwei Piloten aus der Top Jet-Serie. Am Sonntagmorgen stellte Sandro Zeller beim 2.Lauf die Rangordnung in der Formel 3 wieder her. Obwohl Aregger die Pole inne hatte, konnte er Sandro Zeller während der 13 Rundenhatz nicht wirklich gefährlich werden. Zudem kam er vom Start schlecht weg und hatte wie alle Piloten mit den Außentemperaturen zu kämpfen, weil man die Reifen nicht auf den gewünschten Grip bekam. Nach einer Safety-Car-Phase zur Rennmitte ließ sich Sandro Zeller in Führung liegend von der Konkurrenz nicht überraschen und überquerte mit 5,223 Sekunden Vorsprung als Sieger die Ziellinie vor Thomas Aregger und Franco Cimarelli (Facondini Racing), die sich ein sehenswertes Duell lieferten. In der Formel 4 holte Benjamin Berta (Gender Racing) einen Doppelsieg und kürte sich endgültig zum Champion vor Patrick Schober (Procar Motorsport).Im finalen Endspurt fing Oliver Michl (Gender Racing)beim Finale in Monza Dr.Norbert Groer mit einem Doppelsieg noch ab. Damit ging der Sieg in der Wertung der Formel Renault wie in der Formel 4 nach Ungarn. Obwohl Urs Rüttimann (Jo Zeller Racing) die Formel -3-Trophy-Wertung zweimal für sich entschied, war der bereits feststehende Champion Prof.Dr. Ralph Pütz (Franz Wöss Racing) nicht mehr vom Thron zu stoßen. Pütz untermauerte in Monza mit zweimal Rang zwei seine konstante Leistung in der Saison 2020.

RS.08.11.2020
Presse Drexler Formel Cup

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