Zahlen und Fakten: Die Bilanz 2019

Drexler-Automotive Formel Cup

Zum Jahresende ist an der Zeit, die Saison 2019 im Drexler-Automotive Formel Cup Revue passieren zu lassen. 2019 standen sieben Rennveranstaltungen (15 Rennen) im Kalender. Diese fanden zum Teil auf Formel 1 GP Strecken bzw. Moto GP Strecken statt. Auf dem Red Bull Ring verzeichnete die Formelserie mit 36 Teilenehmern ein Rekordfeld. Beim Finale auf dem Hungaroring waren es nochmals 28 Teilnehmer. Im Durchschnitt waren 26 Fahrer am Start, die aus 12 Nationen kamen. Bewährt haben sich die vier Wertungsklassen mit der Formel 3, Formel Renault 2.0, Formel 4 und Formel 3 Trophy.

Drexler-Automotive Formel 3 Cup
In der Kategorie der Formel 3 hat Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) die Saison dominiert und am Ende 298 Punkte geholt. Neun Laufsiege stehen auf der Habenseite des Schweizers. Der zweitplatzierte Andrea Cola (Monolite Racing) hat 2019 insgesamt 229 Punkte eingefahren und konnte erst zum Finale in Ungarn alles klar machen. Der Römer siegte in der Saison zweimal, fuhr dreimal als Dritter aufs Podium und konnte je fünfmal Rang drei belegen. Spannend bis zum Endspurt blieb der Fight um Rang drei. Tom Beckhäuser (Franz Wöss Racing) setzte sich in Ungarn gegen Antoine Bottiroli (GFORCE Racing) durch. Der Tscheche blieb am Ende mit 191 Punkten knapp vor dem Italiener, der 188 Zähler holte und Rang vier belegte. Beckhäuser siegte 2019 viermal, holte zweimal Rang zwei und war fast immer kontinuierlich in den Punkten zu finden. Antoine Bottiroli errang sechs dritte Plätze, wurde aber am Ende von Beckhäuser überflügelt. Marcel Tobler (Jo Zeller Racing)konnte wie Beckhäuser beim Saisonstart in Monza nicht dabei sein. Im Verlaufe der Saison steigerte er sich mit vier dritten Rängen und war immer in den Punkten zu finden.

Drexler-Automotive Formel 3 Trophy
Die Kategorie der Formel 3 Trophy, die den Fahrzeugen der Baujahre 1992-2007 vorbehalten ist, kamen 2019 sieben Fahrzeuge in Wertung. Am Ende setzte sich Florian Münger (Jo Zeller Racing)mit 163,5 Punkten durch. Er siegte vor Luca Iannaccone (Franz Wöss Racing) der es am Ende der Saison auf 134,5 Zähler brachte. Dritter wurde Urs Rüttimann (Jo Zeller Racing) mit 118 Zählern. Der Schweizer lies diese Saison vier Veranstaltungen aus. Ansonsten wäre es höchstwahrscheinlich zum internen Teamduell mit Florian Münger gekommen. Prof.-Dr.-Ralph Pütz (Belicon Motorsport) belegte mit 111 Punkten Rang vier vor Manfred Lang (LSW Performance), der 55 Zähler einfuhr.

Drexler-Automotive Formel Renault 2.0 Pokal
Im Formel Renault 2.0 Pokal konnte man 13 Teilnehmer verzeichnen. Souveräner Sieger wurde Nico Gruber (Team Hoffmann Racing)mit 250 Zählern am Ende der Saison. Der Österreicher holte insgesamt 12 Laufsiege und setzte sich gegen seinen Teamkollegen Dr. Norbert Groer (175 Pkt.) durch. Dritter wurde Matej Kacovsky (Team HKC Racing) der 81,5 Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte.

Drexler-Automotive Formel 4 Cup
Mit Stefan Fürtbauer (Franz Wöss Racing) ging der Titel in der Formel 4 2019 nach Österreich. Er siegte mit vier Einzelsiegen und holte 50 Zähler vor Florian Renauer (Renauer Motorsport), der beim Finale dreimal gewann und mit 37,5 Punkten Rang zwei in der Endabrechnung holte. Dritter mit 25 Zählern wurde Sebastian Freymuth (AS Motorsport) mit 25 Punkten.

RAVENOL Formel 3 Cup
Im neu ausgeschriebenen RAVENOL Formel 3 Cup ging Prof.-Dr. Ralph Pütz (Belicon Motorsport) mit 247 Punkten als Sieger hervor. Bei sieben Rennen stand er ganz oben auf dem Podest. Zweiter wurde Christian Wachter (Wachter Motorsport), der es auf 50 Punkte schaffte, die Mehrzahl der Läufe 2019 nicht bestreiten konnte. Punktgleich auf Rang drei mit jeweils 25 Zählern sind Christian Zeller und Dr. Ulrich Drechsler (Franz Wöss Racing) zu finden.

SWISS Formel 3 Cup
Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) war in der Schweizer Wertung der Formel 3 das Maß aller Dinge. Er siegte mit 326 Zählern, vor Antoine Bottiroli (GFORCE Racing)der es auf 232 Punkte schaffte und Marcel Tobler (Jo Zeller Racing) mit 174 Punkten. Zeller siegte im Verlauf der Saison zwölfmal. Bottiroli konnte mit einem Sieg und neun zweiten Rängen glänzen. Marcel Tobler wurde zweimal auf Rang zwei notiert und konnte mit sechs dritten Plätzen mehrfach aufs Podium fahren.

In der Formel 3 kam mit Dallara das Erfolgschassis der letzten Jahre bei den Teams zum Einsatz. Auf der Motorenseite kann der Drexler-Automotive Formel 3 Cup eine Motorenvielfalt wie kaum eine andere Serie verzeichnen. Mit Mercedes, Volkswagen, Opel Spiess, Toyota, Mugen und Fiat waren die Motorenhersteller vertreten, die bis heute die Formel 3 prägten und die Internationalisierung mit bestimmten. Dreimal kooperierte die Formel Serie zusammen mit den ESET V4 Cup und zweimal mit der FIA Zone Meisterschaft. Viermal war man mit der TOPJET F2000 Italien Formula Trophy unterwegs. In den Medien konnte man 2019 weiter zulegen. Neben der umfangreichen Berichterstattung in den Online-Medien wie AUTOMOBILSPORT.com, Autosport.at, motorsport xl, autosprint.ch und auto-rennsport.de gelang es in den Printmedien Rallye& more und Top Speed die Berichterstattung aus zubauen. Erwähnenswert ebenfalls die Präsenz im TV wie bei Eurosport, automoto TV und Nova Sport und der neu etablierten Facebook-Präsenz.

RS.30.12.2019
Presse Automotive-Drexler Formel Cup

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